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Zusatzqualifikationen im Rahmen der Berufsausbildung

Erhöhte Qualifikationsanforderungen, neue Informationstechniken und Technologien sowie eine veränderte Arbeitsorganisation erfordern eine flexible Anpassung der Berufsausbildung. Zusatzqualifikationen (ZQs) ermöglichen die nötige Aktualität, noch ehe die veränderten Qualifikationen durch modernisierte oder neue Ausbildungsordnungen abgedeckt werden.   

Unter einer Zusatzqualifikation wird eine Maßnahme verstanden, die über das Ausbildungsberufsbild hinaus zusätzliche ufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Zusatzqualifikationen (ZQ) richten sich an Auszubildende in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, finden während der Ausbildung statt und ergänzen die Ausbildung um zusätzliche Inhalte.    

Für Betriebe sind Zusatzqualifikationen ein flexibel einsetzbares und vielseitig gestaltbares Instrument, um eine vorausschauende Qualifizierungspolitik zu betreiben. Sie ermöglichen es Unternehmen, aktuelle und spezifische Anforderungen - zum Beispiel durch den digitalen Wandel - schon während der Ausbildung zusätzlich zu integrieren. 

Für Auszubildende stellen Zusatzqualifikationen ein attraktives Format dar, denn der Erwerb zusätzlicher berufsspezifischer oder berufsübergreifender Kompetenzen wertet den Berufsabschluss auf und verbessert die Chancen beim Eintritt in den Arbeitsmarkt. Mit Zusatzqualifikationen können Auszubildende einen Nachweis erwerben, mit dem sie dokumentieren, dass sie ihre beruflichen Kompetenzen vertieft, erweitert oder sich bereits auf einen Fortbildungsabschluss vorbereitet haben. 

Für folgende Ausbildungsberufe werden Zusatzqualifikationen angeboten: 

Gewerblich-technische Berufe 

 Kaufmännische Berufe 


Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren Ausbildungsberater.