Regionalplan Südwestfalen

Zukunftsplanung für unsere Region

Der Regionalplan Südwestfalen bildet die Grundlage für die räumliche Entwicklung in den Kreisen und Städten der Region. Er legt fest, wo gebaut, gewirtschaftet und geschützt werden darf – und schafft damit Planungssicherheit für Kommunen, Unternehmen und Investoren.

Ziel ist eine ausgewogene, nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Die Raumordnung sorgt dafür, dass Flächen sinnvoll genutzt und Nutzungskonflikte frühzeitig vermieden werden.

Was regelt der Regionalplan?

Der Regionalplan konkretisiert die landesweiten Ziele aus dem Landesentwicklungsplan NRW für unsere Region Südwestfalen. Er enthält textliche und zeichnerische Festlegungen, beispielsweise zu: 

  • Standorten für Siedlungs- und Gewerbeentwicklung,
  • Flächen für Landwirtschaft, Natur- und Hochwasserschutz,
  • Rohstoffsicherung und Infrastruktur wie Straßen oder Energieversorgung.

Mit einem Planungshorizont von rund 15 bis 35 Jahren bietet der Plan eine langfristige Orientierung für Behörden, Kommunen und private Vorhaben.

Ein gemeinsamer Plan für ganz Südwestfalen

Erstmals werden alle fünf Kreise Südwestfalens – Soest, Hochsauerlandkreis, Olpe, Märkischer Kreis und Siegen-Wittgenstein – in einem gemeinsamen Regionalplan zusammengefasst.Das soll einheitliche Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung von Südwestfalen als Wirtschafts- und Lebensraum schaffen.

Verfahren und Zeitplan

Das Verfahren zur Neuaufstellung des Regionalplans Südwestfalen hat offiziell begonnen. Geplant ist ein Zeitraum von rund fünf Jahren für die Erarbeitung, Beteiligung und Beschlussfassung. Erfahrungswerte aus anderen Verfahren in Nordrhein-Westfalen – etwa in den Regionen Ruhr oder Ostwestfalen-Lippe – zeigen jedoch, dass sich der Prozess realistisch auf bis zu zehn Jahre erstrecken kann. Hintergrund sind die umfangreichen Abstimmungen mit Kommunen, Fachbehörden und Trägern öffentlicher Belange, die für eine ausgewogene Planung notwendig sind.

Wie begleitet die IHK das Verfahren?

Die IHK Arnsberg bringt sich aktiv als Verfahrensbeteiligter ein, um die Interessen der Wirtschaft zu vertreten. Konkret bedeutet das:

  • Erstellung eines Fachbeitrags der Wirtschaft gemeinsam mit den südwestfälischen IHKs und Handwerkskammern,
  • fachliche Stellungnahmen zu verschiedenen Planungsphasen,
  • Vertretung der Unternehmensinteressen in den Gremien der Regionalplanung,
  • Information und Beratung der Mitgliedsunternehmen über aktuelle Entwicklungen.

Auf unserer Webseite halten wir Sie über den aktuellen Stand der Neuaufstellung auf dem Laufenden und informieren über Beteiligungsmöglichkeiten. Informationen zu den Inhalten erhalten Sie über die weiterführenden Links.