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Positive Nachrichten in Krisen-Zeiten: Der Ausbildungsmarkt in der Region Hellweg-Sauerland zeigt sich nicht nur erfreulich stabil, sondern bietet jungen Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz aktuell sehr gute Möglichkeiten, denn es gibt mehr Ausbildungsplätze als Bewerber/innen.

„Für die Unternehmen in der Region Hellweg-Sauerland hat Ausbildung schon immer einen hohen Stellenwert gehabt. Daran hat die Corona-Pandemie nichts geändert“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Ilona Lange. „Das Angebot an Ausbildungsplätzen in unserer Region ist sehr gut, denn es gibt mehr freie Stellen als Bewerber/innen.“ So standen zuletzt 192 unversorgte Bewerber/innen 384 unbesetzten Ausbildungsplätzen gegenüber. „Wer also noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistung ist, sollte sich im Hochsauerlandkreis oder Kreis Soest umschauen, es lohnt sich“, sagt Dr. Ilona Lange. Dabei können sowohl Bewerber/innen als auch Unternehmen auf die Unterstützung der Azubi-Finder der IHK Arnsberg setzen, die bei der Besetzung noch freier Ausbildungsstellen helfen beziehungsweise bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz.

In der Krise zeigt sich aber noch etwas: Ausbildungsbetriebe und Azubis halten sich gegenseitig die Treue. Eine Auswertung von IHK NRW zeigt: Die Zahl der vorzeitig gelösten Ausbildungsverträge hat 2020 in Nordrhein-Westfalen einen neuen Tiefststand erreicht. 15.372 Vertragslösungen gab es insgesamt. Das sind 10 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

„Die große Stärke unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft ist, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer nachhaltig handeln und Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen“, sagt Andreas Rother, Präsident der IHK Arnsberg. „Das zeigt sich gerade in Zeiten der Corona-Pandemie. Denn trotz dieser ist die Zahl der vorzeitig gelösten Verträge zurückgegangen.“ Rother betont zudem: „Das intensive Ausbildungsengagement der Unternehmen wird sich auszahlen, denn nach wie vor ist unsere Wirtschaft auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen.“


Klaus Bourdick
Dipl.-Ing.
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