Regionales Einzelhandelskonzept

Seit März 2014 gibt es für die Regionen Hochsauerlandkreis und Soest ein "Regionales Einzelhandelkonzept Hochsauerlandkreis / Kreis Soest" (REHK HSK / SO). Ziel des Konzeptes, das von mittlerweile 20 der 24 Städte und Gemeinden im Kooperationsraum mitgetragen wird, ist es, die Einzelhandelsentwicklung untereinander abzustimmen, um die Innenstädte in ihren Funktionen zu sichern und als attraktive Kernbereiche der Städte und Gemeinden weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll ein Konsens über regional bedeutsame Einzelhandelsvorhaben innerhalb und außerhalb des Kooperationsraumes erzielt werden.

Konkret erhoffen sich die Kommunen mit dem Konzept, das in ähnlicher Form auch in anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen Anwendung findet, dem ungebremsten Flächenwachstum von Fachmärkten außerhalb der Ortskerne entgegenwirken zu können. Aber auch die Nahversorgung in den Städten und Gemeinden soll gestärkt werden. Insgesamt soll dem erwünschten Wettbewerb zwischen den Standorten und den Händlern ein verlässlicher Rahmen geboten werden, der die städtebauliche Entwicklung der Ortskerne und Stadtzentren positiv beeinflusst. Auf diese Weise kann dem Handel durch die regionale Abstimmung auch Investitionssicherheit gegeben werden.

Die für das Regionale Einzelhandelskonzept erarbeiteten Ziele und Steuerungskriterien gehen dabei nicht über die Vorgaben und Aussagen der kommunalen Einzelhandelskonzepte hinaus, sondern führen diese zusammen und garantieren so ein regional abgestimmtes Handeln. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt über inhaltliche Aussprachen u.a. im Rahmen eines Plenums zwischen den Vertretern der beteiligten Städte und Gemeinden des Kooperationsraumes. Diese finden Unterstützung durch die Bezirksregierung Arnsberg, den Kreis Soest, den Hochsauerlandkreis, die Industrie- und Handelskammer und den Einzelhandelsverband.

Der Leiter der Abteilung „Stadtentwicklung und Bauordnung“ der Stadt Soest, Olaf Steinbicker, ist für die nächsten beiden Jahre Vorsitzender des Regionalen Einzelhandelskonzeptes (REHK) des Kreises Soest und des Hochsauerlandkreises. Damit übernimmt Steinbicker diese Aufgabe von seinem Vorgänger Heinrich Horstmann von der Stadt Lippstadt.Die Führung der Geschäftsstelle und der stellvertretende Vorsitz im REHK oblagen in den vergangenen zwei Jahren Bettina Dräger-Möller und Thomas Vielhaber von der Stadt Arnsberg. Stephan Rach und Klaus Wahle von der Stadt Meschede werden zukünftig die Geschäftsstelle und den stellvertretenden Vorsitz stellen.

Folgende Städte und Gemeinden im Kooperationsraum haben die Vereinbarung unterzeichnet:

 

HSK Kreis Soest
Arnsberg Anröchte
Bestwig Bad Sassendorf
Eslohe Ense
Hallenberg Erwitte
Marsberg Geseke
Meschede Lippetal
Olsberg Lippstadt
Schmallenberg Rüthen
Sundern Soest
  Warstein
  Wickede
 

 

 

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