Karikatur: DIHK

"Industrie 4.0" - Herausforderung für den Mittelstand

Das Thema Industrie 4.0 ist in den Medien, der Wissenschaft, der Politik, der Gesellschaft und in der Wirtschaft derzeit allgegenwärtig. Versprochen wird ein neues industrielles Zeitalter: Intelligenter, individueller, vernetzter, schneller, besser... Allerdings existieren noch deutliche Unsicherheiten, unbeantwortete Fragen und viele ungelöste Aufgaben. Denen stellen sich die südwestfälischen Industrie- und Handelskammern, die Hochschulen und die Unternehmen der Region in den kommenden Jahren.


Drei entscheidende Fragen zum Auftakt:

1. Wie sieht mein Geschäftsmodell heute, morgen, übermorgen aus?

2. Kann mein heutiges Geschäftsmodell digital unterstützt oder gar abgelöst werden?

3. Welche neuen Geschäftsmodelle kann ich mit meinem Knowhow und den Möglichkeiten der Digitalisierung erfolgreich erschließen?


Die digitale Vernetzung der Produktion wird unter dem Bergriff "Industrie 4.0" intensiv diskutiert. Als Leitthema der Hannover-Messe und Hightech-Startegie der Bundesregierung liegt dabei der Fokus auf weitere Produktivitätsfortschritte.

Für mittelständische Unternehmen hat das Thema durchaus weitere Aspekte.

Einerseits kann die digitale Vernetzung von Produktion, Produkten, Services und Kunden, Grundlagen neuer Geschäftsmodelle schaffen und somit die Abhängigkeit in Zulieferwertschöpfungsketten mindern. Andererseits gibt es noch viele offenen Fragen zum Datenaustausch, der Datensicherheit und notwendiger Qualifizierungen.

Eine große Chance mittelständischer Produkthersteller liegt in begleitenden oder nachgelagerten digitalen Dienstleistungen (smart services; after sales services). Das reine Produkt wird ergänzt um sinvolle Angebote von Leistungen. Beispielhaft sei das Modell "Pay-per-use", Bezahlen nach Nutzung, genannt. Aber auch das ist nicht ganz risikolos. Etablierte Geschäftsmodelle können durch diese Entwicklung unter Druck geraten...  

"Die Deutschen folgen blind den Ideen aus dem Silicon Valley", klagt der amerikansiche Publizist Steven Hill. Er lebt selber seit Langem dort - und rät dringend davon ab, sich dem gleichen Start-up-Hype hinzugeben. Stattdessen empfiehlt er: "Geht nach Meschede".

Die Industrie- und Handelskammern und Hochschulen in Südwestfalen unterstützen diesen Prozess im Projekt Mittestand 4.0. Südwestfalen.

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PRODUKTION:
Vorgestern, Gestern, Heute und Morgen.

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Ansprechpartner/-in:


Michael Beringhoff
Dipl.-Ing.
Tel:02931 878-148
Fax:02931 878-285
E-Mail

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Franziska Fretter

Tel:02931 878-162
Fax:02931 878-285
E-Mail

aktuelle
Termine:


13. September 2017
Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Einladung

 

Gedrucktes Digital:

Schwerpunktthema im IHK Magazin

Wie Digital

die Wirtschaft verändert

Die Digitalisierung ist für Unternehmen aller Wirtschaftszweige Fluch und Segen zugleich.
Entweder sie gefährdet bestehende Geschäftsmodelle oder sie eröffnet neue Möglichkeiten.

Folgende zufällig ausgewählte Beispiele zeigen den Einfluss auf etablierte Geschäftsmodelle.

Verkehrswirtschaft: https://www.uber.com/de/

 

Tourismuswirtschaft: https://www.airbnb.de/

 

Handelswirtschaft:

http://www.amazon.de/

 

Dienstleistungswirtschaft:

https://de.drive-now.com/

 

Beispielhaft:
intelligente Produkte
smappee

 

Und in der Produktionswirtschaft:

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