Karikatur: DIHK

Ergebnisse zum 2. Kongress
"Industrie 4.0 - für den Mittelstand in Südwestfalen"

 


"Industrie 4.0" - Herausforderung für den Mittelstand

Das Thema Industrie 4.0 ist in den Medien, der Wissenschaft, der Politik, der Gesellschaft und in der Wirtschaft derzeit allgegenwärtig. Versprochen wird ein neues industrielles Zeitalter: Intelligenter, individueller, vernetzter, schneller, besser... Allerdings existieren noch deutliche Unsicherheiten, unbeantwortete Fragen und viele ungelöste Aufgaben. Denen stellen sich die südwestfälischen Industrie- und Handelskammern, die Hochschulen und die Unternehmen der Region in den kommenden Jahren.


Drei entscheidende Fragen zum Auftakt:

1. Wie sieht mein Geschäftsmodell heute, morgen, übermorgen aus?

2. Kann mein heutiges Geschäftsmodell digital unterstützt oder gar abgelöst werden?

3. Welche neuen Geschäftsmodelle kann ich mit meinem Knowhow und den Möglichkeiten der Digitalisierung erfolgreich erschließen?

Die digitale Vernetzung der Produktion wird unter dem Bergriff "Industrie 4.0" intensiv diskutiert. Als Leitthema der Hannover-Messe und Hightech-Startegie der Bundesregierung liegt dabei der Fokus auf weitere Produktivitätsfortschritte.

Für mittelständische Unternehmen hat das Thema durchaus weitere Aspekte.

Einerseits kann die digitale Vernetzung von Produktion, Produkten, Services und Kunden, Grundlagen neuer Geschäftsmodelle schaffen und somit die Abhängigkeit in Zulieferwertschöpfungsketten mindern. Andererseits gibt es noch viele offenen Fragen zum Datenaustausch, der Datensicherheit und notwendiger Qualifizierungen.

Eine große Chance mittelständischer Produkthersteller liegt in begleitenden oder nachgelagerten digitalen Dienstleistungen (smart services; after sales services). Das reine Produkt wird ergänzt um sinvolle Angebote von Leistungen. Beispielhaft sei das Modell "Pay-per-use", Bezahlen nach Nutzung, genannt. Aber auch das ist nicht ganz risikolos. Etablierte Geschäftsmodelle können durch diese Entwicklung unter Druck geraten...  

Die Industrie- und Handelskammern in Südwestfalen werden diesen Prozess mit möglichst passgenauen Angeboten unterstützen. In einer Umfrage wurde als erstes der Informations- und Umsetzungsstand zu „Industrie 4.0“ in Südwestfalen und, die erwarteten Veränderungen und die Unterstützungsbedarfe aus Sicht der Unternehmen ermittelt.

Ziel ist es nun, „Industrie 4.0“ möglichst konkret für den Mittelstand nutzbar zu machen. Und zwar als Anbieter von Leistungen und nicht als Werkbank von google, amazon und anderen. Andere Weltregionen können Werkbank billiger.


 

„Südwestfalen gehört zu den führenden Industrieregionen in Deutschland. Um diese Spitzenstellung zu behaupten, ist gerade der Mittelstand gefordert, sich mit den technologischen und unternehmensstrategischen Veränderungen rund um „Industrie 4.0“ auseinanderzusetzen“, betont Dr. Ilona Lange, Hauptgeschäftsführerin der IHK Arnsberg.
„Wir bedanken uns bei den Unternehmen, die sich an dieser Umfrage beteiligt haben. Eine aussagekräftige Situationsanalyse ist die Voraussetzung für eine wirkungsvolle Unterstützung“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. h.c. Hans-Peter Rapp-Frick an die Mitgliedsunternehmen.
Auf der Grundlage der Befragungsergebnisse wird nun eine regionale Gesamtstrategie entwickelt, mit der die Industrie- und Handelskammern in Südwestfalen gemeinsam mit Kooperationspartnern wie den regionalen Hochschulen und weiteren überregional anerkannten Kompetenzträgern Informationsangebote entwickeln und Verbundprojekte initiieren. 


PRODUKTION:
Vorgestern, Gestern, Heute und Morgen.

.

.

Ansprechpartner/-in:


Michael Beringhoff
Dipl.-Ing.
Tel:02931 878-148
Fax:02931 878-285
E-Mail

---------------------------------  


Franziska Fretter

Tel:02931 878-162
Fax:02931 878-285
E-Mail

aktuelle
Termine:

8. März
"TOP Secret": Cybersicherheit


2. März
2. Arbeitskreis "Arbeitswelt 4.0"


Frühjahr
Auftaktforum Geschäftsmodelle 4.0

Safe the Date:
13. September 2017
Kongress "Geschäftsmodelle 4.0"
 

Aktuelles:

Südwestfälische IHKn in Arnsberg und Hagen, sowie die Hochschulen Südwestfalen und Hamm-Lippstadt erhalten Förderzusagen für ihr Projekt Mittelstand 4.0.

 


CloudRAID Secure Storage by Hasso-Plattner-Institut mehr...

 


 

Das Internet der Dinge auf der CeBIT 2016 mehr...

Gedrucktes Digital:

Schwerpunktthema im IHK Magazin

Wie Digital

die Wirtschaft verändert

Die Digitalisierung ist für Unternehmen aller Wirtschaftszweige Fluch und Segen zugleich.
Entweder sie gefährdet bestehende Geschäftsmodelle oder sie eröffnet neue Möglichkeiten.

Folgende zufällig ausgewählte Beispiele zeigen den Einfluss auf etablierte Geschäftsmodelle.

Verkehrswirtschaft: https://www.uber.com/de/

 

Tourismuswirtschaft: https://www.airbnb.de/

 

Handelswirtschaft:

http://www.amazon.de/

 

Dienstleistungswirtschaft:

https://de.drive-now.com/

 

Beispielhaft:
intelligente Produkte
smappee

 

Und in der Produktionswirtschaft:

         ?   ?   ?