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gehende Aufgaben in der Planung, Koordination und digitalen Modellierung. Diese Entwicklung wird mit dem neuen Berufsbild konsequent aufgegriffen. Der Ausbildungsberuf Bautechnische/-r Konstrukteur/-in legt einen stärkeren Fokus auf konstruktive, technische und digitale Kompetenzen. Neben der Erstellung von Zeichnungen und Modellen sind nun auch das Mitwirken an Planungsprozessen, das Prüfen von Unterlagen sowie die technische Abstimmung mit anderen Projektbeteiligten Bestandteil der Ausbildung. Stärkung digitaler und technischer Kompetenzen
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auszurichten und die Handlungskompetenz der Auszubildenden zu erweitern. Anpassung an veränderte berufliche Anforderungen Die bisherige Ausbildung zum Bauzeichner war zu großen Teilen auf das Erstellen technischer Zeichnungen nach Vorgaben ausgerichtet. In der betrieblichen Praxis übernehmen Fachkräfte jedoch zunehmend weiter-
wirtschaft 03+04/2026
Ein zentrales Element der Neuordnung ist die verstärkte Integration digitaler Arbeitsmethoden. Der Einsatz von CAD-Systemen sowie von Methoden des Building Information Modeling (BIM) ist verbindlicher Bestandteil der Ausbildung. Auszubildende erwerben Kompetenzen im Umgang mit digitalen Bauwerksmodellen und lernen, diese für unterschiedliche Planungsund Dokumentationszwecke einzusetzen. Darüber hinaus werden bautechnische Grundlagen, Materialkenntnisse, bauphysikalische Zusammenhänge sowie Aspekte der Nachhaltigkeit stärker berücksichtigt. Damit wird den steigenden fachlichen Anforderungen im Bauwesen Rechnung getragen. Aufwertung des Berufsbildes und Vorteile für die Betriebe Mit der Neuordnung geht eine inhaltliche und strukturelle Aufwertung des Berufsbildes einher. Bautechnische Konstrukteurinnen und Konstrukteure verfügen über ein breiteres Qualifikationsprofil und können früher verantwortungsvoll in betriebliche Abläufe eingebunden werden. In der
Fachrichtung Tief-, Verkehrswegeund Landschaftsbau kann nun ein Einsatzgebiet gewählt werden. Für Ausbildungsbetriebe bietet der neue Ausbildungsberuf die Möglichkeit, Fachkräfte auszubilden, die den digitalen und technischen Anforderungen moderner Bauprojekte besser entsprechen. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.ihk-arnsberg.de/btk Für den Hochsauerlandkreis: Marius Grotmann 02931 878-160 grotmann@arnsberg.ihk.de
Für den Kreis Soest: Angela Rademacher 02931 878-113 rademacher@arnsberg.ihk.de
Eckpunkte der Neuordnung – Die klassische Zwischen- und Abschlussprüfung bleibt erhalten. – Fachrichtungen: Architektur, Ingenieurbau, und Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau (TVL). – Abschlussprüfung als betrieblicher Auftrag oder Arbeitsprobe. – Im ersten Ausbildungsjahr muss in sechs Wochen „Umsetzbarkeit von Bauplänen in der Praxis berücksichtigen durch Mitwirken an Baustellenprozessen“ in geeigneten Einrichtungen außerhalb der Ausbildungsstätte ergänzt und zu vertieft werden. – Termine für Infoveranstaltungen gibt es unter www.ihk-arnsberg. de/btk
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