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um ersten Mal hat die IHK zum Zukunftscamp eingeladen – ein neues Format für Nachhaltigkeitsmanagement. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg und wird im nächsten Jahr wiederholt. Unter dem Motto: regional, resilient, regenerativ trafen sich zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, Nachhaltigkeitsverantwortliche, Wirtschaftsförderer und viele weitere engagierte Akteure in den Räumen der IHK Arnsberg. Sie diskutierten über regulatorische Anforderungen, Mitarbeitermotivation, Change Management sowie erfolgreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Betrieb. Im BarcampFormat konnten die Teilnehmenden die Agenda aktiv mitgestalten: Fragen, Ideen und Themen wurden mitgebracht und diskutiert. „Gerade diese hemdsärmelige Offenheit fand ich stark“, so ein Teilnehmer. „Ich hatte das Gefühl, offen über aktuelle Probleme und Herausforderungen sprechen zu können. Und es war total beruhigend zu sehen, dass andere Teilnehmer ähnliche Herausforderungen haben.“ Bei einem Barcamp-Format geht es schließlich nicht um Perfektion, sondern vielmehr darum, sich gegensei-

Foto: Ampezzan/IHK

Die Teilnehmenden beim Zukunftscamp in der IHK.

tig zu unterstützen und immer wieder auch zu hinterfragen: „Wie binde ich Mitarbeitende in der Datensammlung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung ein?“. „Wie kommuniziere ich Nachhaltigkeitsthemen – intern wie extern?“. Und: „Welche Begrifflichkeiten verwende ich? Ist das Wort „Nachhaltigkeit“ noch zeitgemäß?“ Zentrale Erkenntnisse Schnell wurde klar: Die Teilnehmenden stecken tief in den internen Prozessen. Nachhaltigkeitsaktivitäten sind vielfach etabliert, teilweise wird bereits der freiwillige Berichtsstandard VSME angewendet. Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch die Kommunika-

tion: Es braucht klarere Narrative, um nachhaltiges Engagement sichtbar und verständlich zu machen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass externe Nachhaltigkeitskommunikation nur auf Basis funktionierender interner Kommunikation gelingt. Wer intern nicht klar über Ziele und Maßnahmen sprechen kann, wird auch extern keine überzeugenden und rechtssicheren Aussagen treffen – insbesondere vor dem Hintergrund neuer Anforderungen wie zum Beispiel der EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers). Der interne Dialog kann dabei als Frühwarnsystem dienen, um unklare oder missverständliche Aussagen frühzeitig zu erkennen. Eng damit verbunden ist eine offene

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