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aus der region

IHK vor Ort: Wirtschaftsgespräch in Sundern stößt auf große Resonanz Rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten Anfang Dezember der Einladung der IHK Arnsberg zum Wirtschaftsgespräch in Sundern – ein deutliches Signal für die hohe Dialogbereitschaft der lokalen Wirtschaft. IHK-Präsident Andreas Knappstein begrüßte die Gäste und unterstrich die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs zwischen Wirtschaft, Kommune und IHK. Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila pflichtete ihm bei und freute sich über den offenen Austausch zwischen Stadt und Unternehmen. Zudem sprach sie zentrale Herausforderungen an und ermutigte die Unternehmerinnen und Unternehmer, sich mit ihren Anliegen direkt an sie zu wenden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand zunächst die wirtschaftliche Lage der Region. Franziska Petri, Referentin für Kommunikation und Volkswirtschaft der IHK Arnsberg, präsentierte die Ergebnisse der Herbstkonjunkturumfrage. Zwar meldeten die Unternehmen leichte Verbesserungen bei aktueller Lage und Erwartungen, doch eine echte Trendwende sei nicht erkennbar. Die regionale Wirtschaft trete weiterhin auf der Stelle – die Kernaussage laute daher „Stagnation statt Aufbruch“. Belastet werden die Be-

Foto: Petri/IHK

IHK-Präsident Andreas Knappstein (links) und IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Nolte (rechts) mit Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila beim Wirtschaftsgespräch in Sundern.

triebe vor allem durch die schwache Inlandsnachfrage und die gestiegenen Arbeitskosten. Einen weiteren Schwerpunkt setzte Niko Krause, Referent für Innovation, Umwelt- und Arbeitsschutz der IHK Arnsberg, mit einem Vortrag zum Thema Künstliche Intelligenz. Er hob hervor, dass KI zwar zahlreiche An-

wendungsmöglichkeiten bietet, Unternehmen jedoch auch die Grenzen und Fallstricke im Blick behalten müssen. Neben Chancen zeigte er daher ebenso realistische Risiken auf, etwa bei Datenqualität, Verantwortung oder rechtlichen Rahmenbedingungen. Zum Abschluss stellte Finanzierungsexperte Michael Rammrath zwei Förderinstrumente vor, die Unternehmen gezielt bei Investitionen unterstützen können. Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes NRW richtet sich vor allem an Industrieunternehmen und Beherbergungsbetriebe und bietet je nach Unternehmensgröße unterschiedliche Zuschussquoten. Ergänzend dazu adressiert das neue Darlehensprogramm NRW.BANK Invest Zukunft Betriebe aller Branchen, die in Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Innovation investieren wollen, mit spürbaren Zinsvorteilen und möglichen Tilgungsnachlässen. Die Veranstaltung endete mit intensivem Austausch und zahlreichen Gesprächen. Die starke Beteiligung hat gezeigt, dass Sunderns Unternehmerschaft den Dialog aktiv sucht und dass der Bedarf an Vernetzung und wirtschaftspolitischen Impulsen groß bleibt.

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wirtschaft 03+04/2026


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