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Foto: Ruhrverband
Die Kläranlage des Ruhrverbands in Sundern.
Weiter moderat steigende Ruhrverbands-Beiträge – vorerst Mit 3,2 Prozent steigen die Beiträge, die gewerbliche Unternehmen, Städte und Gemeinden sowie Wasserversorger im Jahr 2026 für die Gewässerreinhaltung an den Ruhrverband leisten müssen, wie schon zuletzt in moderater Form. Doch in den folgenden Jahren ab 2029 ist mit spürbaren Steigerungen um etwa 7,6 Prozent zu rechnen.
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er Preisindex bei den allgemeinen Baukosten machte zuletzt fast zweistellige Sprünge. Die Beitragsentwicklung des Ruhrverbands zeigte sich davon weitgehend unbeeinflusst, nachdem sie zuvor fast eine Dekade unterhalb der Inflationsrate gelegen hatte. „Das war zuletzt und ist auch in den nächsten beiden Jahren auf die beitragsdämpfende Investitionstätigkeit des Ruhrverbands zurückzuführen“, erläutert IHK-Geschäftsbereichsleiter
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Thomas Frye, der bis Dezember 2025 der 8. Verbandsversammlung angehörte. Allerdings sei schon jetzt absehbar, dass diese Phase bald endet, da sich der Ruhrverband ebenso wie andere Betreiber wasserwirtschaftlicher Infrastruktur immer größeren Herausforderungen gegenübersieht. „Unter anderem ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die in der Klärschlammverordnung ab 2029 gesetzlich vorgeschriebene Phosphor-Rückgewin-
nung“, berichtete der neue Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Christoph Donner Mitte Dezember den Mitgliedern der 9. Verbandsversammlung. Der zusätzliche Aufwand in der Klärschlammbehandlung führe zu notwendigen Anlageninvestitionen und einer Erhöhung der laufenden Betriebskosten. Weitere Vorgaben des Gesetzgebers und der Aufsichtsbehörden – die Einführung einer 4. Reinigungsstufe zur Elimination von Arzneimittel-Rückständen an zahlrei-
wirtschaft 03+04/2026
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