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aus der region

lastet so die stark frequentierte B7 mit Ortsdurchfahrten in Hemer, Menden, Wickede-Wimbern und Arnsberg-Voßwinkel. Für Pendler und Unternehmen bedeutet die neue Autobahnverbindung eine erhebliche Zeitersparnis, weniger Umwege und mehr Planungssicherheit. Zudem verbessert sich die Anbindung an überregionale Verkehrsnetze, was die Attraktivität des Standorts erhöht und die Lärm- und Emissionsbelastung der Anwohner an der B7 verringert. Das Projekt 46sieben ist ein Gemeinschaftsprojekt der AutobahnGmbH des Bundes und des Landesbetriebs Straßenbau NRW. Es sieht eine Verlängerung der A46 über Hemer bis Menden vor und von dort aus bis zur Anschlussstelle an die A46 in Neheim eine wechselseitig dreispurige Weiterführung als Bundesstraße 7. Die Idee einer „Kombitrasse“ aus Autobahn und Bundesstraße wird seit 2018 als Kompromissvorschlag verfolgt, um insbesondere den Flächenverbrauch zu reduzieren. Für das Projekt, dessen Relevanz erstmals in den 1970er Jahren festgestellt wurde, liegt – trotz verschiedener Dialog- und Beteili-

gungsformate – noch immer kein konkreter Trassenverlauf oder Korridor vor und befindet sich noch immer im Stadium der Vorplanung. Ortsumgehung Erwitte (B1n/ B55n): Die Ortsumgehung Erwitte ist ein zentrales Infrastrukturprojekt zur Entlastung der hochbelasteten Ortsdurchfahrten der Bundesstraßen B1 und B55 im Stadtgebiet von Erwitte. Der derzeitige Verlauf führt den Durchgangsverkehr – einschließlich eines erheblichen Anteils an Schwerlastverkehr – mitten durch das Stadtzentrum. Ziel des Projektes ist es, die Lärm- und Abgasbelastungen in den Wohngebieten deutlich zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die innerstädtische Lebensqualität zu verbessern. Gleichzeitig soll die neue Umgehung eine leistungsfähige Verbindung zwischen der A44 bei Geseke und dem Raum Lippstadt/Soest gewährleisten und damit auch die regionale Wirtschaft stärken. Die Ortsumgehung Erwitte wird in zwei verschiedenen Verfahren (B55n und B1n) geplant. Die B 55n-Westumgehung soll 7,4 Kilometer lang sein und 16 Brückenbauwerke umfassen,

darunter eine Tal-, eine Fauna- und eine Grünbrücke. Die technische Planung hierfür ist fast abgeschlossen. Im Zuge der Entwurfsplanung finden regelmäßig Informationsveranstaltungen und Dialogforen statt, um die Öffentlichkeit über den Planungsstand zu informieren und Hinweise in die weitere Planung einfließen zu lassen. Nach Abschluss der Entwurfsunterlagen wird das Fernstraßen-Bundesamt die Genehmigung des Entwurfs prüfen. Anschließend kann das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden, mit dem die rechtliche Grundlage für den Bau geschaffen wird. Die B1n ist als 7,1 Kilometer lange Umgehung geplant, die zwölf Brückenbauwerke beinhaltet. Sie befindet sich aktuell im Stadium der Vorplanung. Die Planung beider Abschnitte wird durch die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Florian Pflogsch 02931 878-164 pflogsch@arnsberg.ihk.de

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