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INHALT:

Foto: Petri/IHK

Stellten Ende Januar die Ergebnisse der Konjunktur-Befragung der IHK Arnsberg vor (von links): Johannes Huxol (TRILUX GmbH & Co. KG, Arnsberg), Ralf Schwertheim (Schwertheim Touristik GmbH, Lippetal), Matthias Ferber (Ferber-Software GmbH, Lippstadt), André Wiese (H1 am See GmbH, Meschede), Stefan Severin (Leiter Kommunikation und Volkswirtschaft IHK Arnsberg), Martin Feldhaus (Feldhaus Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Schmallenberg), Volker Gode (Lott Handelsgesellschaft, Zweigniederlassung Lippstadt der Leffers GmbH & Co. KG, Lippstadt) und IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Nolte.

Für Einzelhändler Volker Gode (Lott Handelsgesellschaft, Leffers GmbH & Co. KG, Lippstadt) ist es dabei wichtig zwischen Lebensmittel- und textilem Einzelhandel zu unterscheiden: „Da geht die Schere sehr weit auseinander. Der textile Einzelhandel hat es gerade wirklich nicht leicht.“ Ein wesentlicher Grund dafür liege im veränderten Kaufverhalten. „Das Onlinegeschäft mit Anbietern wie Shein oder Temu ist deutlich gewachsen; Shein ist mittlerweile auf dem Niveau von Amazon in Deutschland. Die Nachfrage nach Mode ist da – sie wird nur woanders gekauft.“ Diese Entwicklung entziehe den Innenstädten Frequenz und erschwere somit klassische Spontankäufe. Die wirtschaftlichen Folgen sind spürbar: Rund 50 Prozent der Unternehmen melden eine verschlechterte Ertragslage, lediglich 15 Prozent berichten eine Verbesserung. Auch

wirtschaft 03+04/2026

die Beschäftigungspläne bleiben deutlich negativ: Der Saldo liegt bei -20 Punkten, fast ein Drittel der Betriebe plant einen Abbau von Arbeitsplätzen. Die Investitionsabsichten haben sich zwar leicht aufgehellt und liegen im Saldo bei +7 Punkten, Investitionsabsichten sind jedoch überwiegend Ersatzbedarf (68 %) und Rationalisierung (39 %). Für Gode liegt der Schlüssel für die Zukunft des Einzelhandels dennoch klar in Investitionen: „Wir investieren nicht nur in Ersatzbedarf. Es liegt an uns, die Innenstädte und unsere Geschäfte so interessant zu machen, dass man nicht klickt, sondern sagt: Ich muss in die Stadt und mir das vor Ort kaufen.“

Die

Nachfrage

nach Mode ist da – sie wird nur

woanders gekauft. Volker Gode

Dienstleistungen: Hohe bürokratische Herausforderungen Die Dienstleistungsbranchen präsentie13


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