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1901 bis 1984 – Erstes ständiges Büro der Handelskammer bis Gebäudekomplex Königstraße 18-20 Seit dem 15. Oktober 1901 beschäftigte die Kammer mit Dr. Otto Senst erstmals einen hauptamtlichen Sekretär, dem sie ein ständiges Büro in der Rumbecker Straße 2 in Arnsberg zur Verfügung stellte. Neben diesem Büro nutzte die Handelskammer für ihre Tagungen Räumlichkeiten in der Hellefelder Straße, der Promenade 7 und am Brückenplatz, dem Haus des Gründungspräsidenten Josef Cosack und heutigen Sitz der Handwerkskammer Arnsberg. Durch ein Entgegenkommen der Stadtverwaltung Arnsberg erwarb die Kammer schließlich ein repräsentatives Haus an der Königstraße 10. Am 1. Oktober 1913 bezog die Kammer
ihr neues Domizil. Neben Büroräumen für die Geschäftsstelle bot das Gebäude auch eine Dienstwohnung für den Kammer-Syndikus. Zu einem späteren Zeitpunkt konnte die Kammer auch das baugleiche Nachbargebäude Königstraße 12 erwerben. 1945 zerstörten schwere Bombenangriffe auf Arnsberg kurz vor Kriegsende viele Gebäude an der Königstraße. Ein neues Kammergebäude in der Königstraße 18 konnte am 11. Dezember 1953 eingeweiht werden. Bereits 1955 musste es erweitert werden. 1962 erfolgte ein zweiter Um- und Erweiterungsbau mit dem Südflügel. Eine letztmalige Vergrößerung erfuhr der Komplex Königstraße 18-20 im Jahre 1984 mit dem Westflügel entlang der Twiete. Seit 2019 ist der Standort Königstraße für jeden barrierefrei zugänglich.
Bombenangriffe verursachten im
Zweiten Weltkrieg schwere Schäden
Zu den Kernaufgaben gehörte die Vertretung der Anliegen der regionalen Unternehmer gegenüber der Eisenbahndirektion, hier ein Antrag der Firma Ewers aus dem Jahr 1927 (WWA, K 6 Nr. 514).
wirtschaft 05+06/2026
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