Strichcode/Barcode - Was verbirgt sich dahinter

 

Auf vielen Verpackungen befindet sich eine Kombination aus Linien und Ziffern. Dahinter verbirgt sich die sogenannte EAN-Nummer (European Artikel Number) in maschinenlesbarer Form. Die Ziffern bilden einen Schlüssel, der genau diesen Artikel weltweit überschneidungsfrei identifiziert. Jedes Produkt hat eine eigene Nummer. Diese Nummer (bundeseinheitliche Betriebsnummer, bbn) wurde von der Centrale für Coorganisation (CCG) in Köln vergeben. Sie umfasst die ersten sieben Stellen des Codes. Die folgenden fünf Stellen kann der Hersteller für alle seine Produkte frei vergeben.

Dieses System ist durch seine Einheitlichkeit und seine vielfache Nutzungsmöglichkeit gekennzeichnet: für eine Ware wird der Preis in einer Datenbank hinterlegt, die Preisauszeichnung erfolgt nur noch am Regal und nicht mehr an der Ware. An der Kasse kann der Strichcode der Ware durch Scanner gelesen werden. Aus der Datenbank wird die Bezeichnung und der Preis anschließend abgerufen und als Kasselzettel ausgegeben. Gleichzeitig ist der Code Grundlage eines modernen Warenwirtschaftssystems. In der Datenbank ist die Menge dieses Produktes enthalten, die beim Kauf entsprechend vermindert wird. Zudem ist eine Mindestmenge angegeben, die bei Erreichen automatisch eine Neubestellung auslöst. Statistiken über verkaufte Produkte, Lagerbestände, Preisänderungen, etc. lassen sich so per Knopfdruck schnell ausgeben. Dadurch entfallen zeitraubende Umetikettierungen. Lediglich das Preisschild am Regal muss ausgetauscht werden.


Weitere Informationen erteilt nun die GS1 Germany GmbH, Maarweg 133, 50825 Köln.
www.gs1-germany.de

 

 

 


Michael Beringhoff
Dipl.-Ing.
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