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So viele Super-Azubis wie nie zuvor
Sie sind die Besten der Besten in Nordrhein-Westfalen: 245 Auszubildende der 16 IHK-Bezirke sind in der Bochumer Jahrhunderthalle für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet worden. Unter Ihnen sind auch zehn Azubis der Region Hellweg-Sauerland - so viele wie noch nie zuvor.
"Die Leistung dieser jungen Menschen ist beachtlich. Sie mixen den Spaß an der Arbeit mit einer guten Portion Ehrgeiz", freut sich Dr. Ilona Lange, Hauptgeschäftsführerin der IHK Arnsberg. "Gleichzeitig ist dies auch ein Beweis dafür, dass eine gute Ausbildung und damit die Zukunft der Azubis für die Betriebe eine wichtige Rolle spielen".
Von A wie Automobilkaufmann bis Z wie Zerspanungsmechaniker: Nur wer unter den mehr als 81.000 Prüflingen in NRW in einem der 140 Berufsbilder mit "sehr gut" abgeschnitten hat, war zu der Feier unter dem Motto "Wir ham se" in der Bochumer Jahrhunderthalle eingeladen. Durch die Veranstaltung führte Moderator Matthias Killing (SAT1-Frühstücksfernsehen), für Showeinlagen sorgten die internationelen Profi-Artisten und die Talente aus der Region vom Street-Art-Projekt Urbanatix.
Auf der Liste der Landesbesten standen in diesem Jahr 154 Männer und 91 Frauen. Insgesamt waren der Einladung der IHK Mittleres Ruhrgebiet, die die Landesbestenehrung ausgerichtet hat, mehr als 1000 Gäste gefolgt. Unter ihnen waren neben den Auszubildenden auch deren Familien sowie Vertreter der insgesamt 218 Ausbildungsbetriebe und 128 Berufskollegs.
"Sie haben einen tollen Start ins Berufsleben hingelegt. Sie haben Talent und auch die richtige Einstellung. Nutzen sie diesen Rückenwind", gratulierte Jürgen Fiege, Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet, allen Landesbesten und überreichte ihnen Ehrenurkunden sowie Glastrophäen. Mit seiner Gratulation verband Fiege gleichzeitig auch einen Appell: "Sie sind die Super-Azubis 2011. Sie sind aber auch Vorbilder von morgen: Hören sie nicht auf, bilden sie sich weiter."
Fiege erinnerte daran, dass von den bundesweit zurzeit rund 350 Ausbildungsberufen über 60 Prozent auf Industrie, Handel und Dienstleistungen, also in den IHK-Bereich entfallen. Erst mit weitem Abstand folgt das Handwerk. Die ürbigen Ausbildungsberufe verteilen sich auf den öffentlichen Dienst, die freien Berufe sowie die Land- und Hauswirtschaft. Vor dem Hintergrund des hohen Fachkräftebedarfs betonte Fiege: "Unternehmer warten auf Mitarbeiter wie sie. Ihnen stehen die Türen für ein interessantes Berufsleben weit offen."