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Chemikalien-Klimaschutzverordnung

Am 1. August 2008 ist die Chemikalien-Klimaschutzverordnung in Kraft getreten, die einen Teil der Umsetzungsaktivitäten mit Blick auf das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz darstellt. Danach benötigen Personen eine Sachkundebescheinigung, die mit fluorierten Treibhausgasen arbeiten. Weil inhaltlich der Bereich der dualen Berufsausbildung berührt wird, haben u.a. die IHKs zu prüfen, ob für den Sachkundenachweis die erforderlichen Kompetenzen bereits ganz oder teilweise durch eine duale Berufsausbildung oder einen Weiterbildungsabschluss vorliegen.

Gefahrstoffdatenbank der Länder GDL

Die GDL ist ein Gefahrstoffinformationssystem, das umfassende Informationen zu Gefahrstoffen zur Verfügung stellt. Neben Grunddaten wie Stoffnamen mit umfangreicher Synonymliste, Stoffregistriernummern, allgemeiner chemischer Charakterisierung und physikalisch-chemischen Eigenschaften liefert die GDL vor allem Daten zu aktuellen Vorschriften, Verordnungen und Gesetzen.

GHS / CLP

Neben REACH ist GHS (Globally Harmonised System) ein zweites Regelwerk des internationalen Chemikalienrechts, das in Europa mit der CLP-Verordnung (EG/1272/2008) umgesetzt wird. Mit GHS wird die Einstufung und Kennzeichnung von gefährlichen Stoffen langfristig in allen Ländern der Erde vereinheitlicht.

REACH

REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Dadurch wird das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert.

Seveso-III-Richtlinie

Für Unternehmen mit bestimmten Mengen an gefährlichen Stoffen gelten zur Gefahrenabwehr für Mitarbeiter dieser sogenannten Störfallbetriebe und deren unmittelbares Umfeld europaweit besondere Schutzanforderungen nach der Seveso-Richtlinie.

CLP-Anpassung für Gefahrstofflager

In der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) wurde der Anhang 2 an die CLP-Verordnung angepasst. Darin wird die Genehmigungspflicht von Lageranlagen bestimmter gefährlicher Stoffe in Abhängigkeit ihrer Lagerkapazität bestimmt. Dadurch können auch bestehende Lageranlagen neu unter die Genehmigungspflicht nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) fallen.

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